08.11.2014

Ankunft in Johannesburg. Die Mietgesellschaft gab uns ein Allradfahrzeug für den Preis eines zweiradangetriebenen Fahrzeuges. Wir wollten eigentlich einen Diesel um sparsamer fahren zu können. Einen Diesel hat die Mietgesellschaft angeblich gar nicht. Angeblich braucht der Benziner aber auch nicht mehr. Ok!?. Wir nehmen den Allrad, was uns wichtiger ist und freuen uns im Parkhaus über einen richtig urigen Geländewagen mit KingCab und großer Ladefläche mit Aufbau. Wie wir von anderen Südafrikareisenden erst ein paar Tage zuvor gehört hatten, nutzten wir gleich mehrfach den Scheibenwischer, statt den Blinker. Fröhlich wischend ging es dann also erst mal raus aus dem Parkhaus und rein ins Getümmel. Dieses erwies sich dann aber als völlig harmlos und wir waren erstaunt, wie gesittet man hier fuhr.

 

Raus geht`s aus Jo-burg. Von den Townships sehen wir nur wenig. Erstes Ziel ist Pilannesberg. Die Strecke ist langweilig. Mit dem eingebauten Mautchip in der Windschutzscheibe können wir einfach auf der „automatischen Mautspur“ bleiben und wir kommen zügig voran

09.11.2014

Pilannesberg ist absolut zu empfehlen. Wir haben viele der kleinen 4x4 Strecken genommen. Es gibt viel zu sehen. Nach kürzester Zeit sahen wir Elefantenherden, Gnus, Zebras, Flußpferde, ein Nashorn direkt vor uns auf der Piste, welches genüsslich am Wegesrand fraß. Abends waren wir im „Kedar“ zum Essen, in tollen, fast schon Museeumsambiente, gab es ein Buffet für 12 Euro vom Feinsten.

10.11.2014

Marakele Nationalpark.

 

Wir kamen erst abends in unserem Guesthouse Boschfontain bei Thabazimbi an, nachdem wir eine kleine 50km-Schleife durch Hinterlandpisten auf der Suche nach der richtigen Adresse gedreht hatten. Die Beschreibung bei Booking.com und die des Tankwartes trafen beide nicht zu und so waren wir kurz vor Einbruch der Dunkelheit froh, das Guesthouse gefunden zu haben. Wir blieben 2 Nächte weil wir für Marakele einen Tag eingeplant hatten. Unsere Wirtin hatte sich beim Einstellen ihrer Zimmer bei booking.com gefreut, dass sie so hoch in`s Ranking gekommen war. Als wir - und sie - eine Email bekommen hatten, dass sie sich im Zimmerpreis vertan hatte und dies der Preis für eine Person, statt für ein Zimmer war, wurden die Gesichter lang. Wir einigten uns mit ihr darauf, dass jeder die Hälfte dem Anderen entgegen kommt. 70 Euro wären aber deutlich zu teuer gewesen

 

Abend`s ging es in`s Koolstaf, einem Steakhouse bei der "Garage" (scheinbar ein südafrikanischer Ausdruck für Tankstelle) - so zumindest lautete die Beschreibung unserer Wirtsfamilie. Unsere Bedienung hieß Patrick. Die üblichen Fragen wurden ausgetauscht, wo kommt man her , wo will man hin.  Er konnte sich unter Germany wenig vorstellen. Wo er geboren war, wusste er auch nicht so genau. Sein Vater war Goldgräber und in verschiedenen Afrikanischen  Ländern und Alaska unterwegs. Irgendwo auf dieser Strecke hatte dieser wohl seine  Mutter kennengelernt und dort wurde er geboren. In seinem Pass steht nun Rhodesien 

 

11.11.2014

Marakele

Weniger Tiere, aber doch einiges zu sehen. Giraffen, Zebras, Kudus, Affen usw. Die Geier auf den Felsen am Ende der Parkstrecke  kann man nur mit einem sehr guten Fernglas sehen. Landschaftlich ist der Park aber toll, vor allem wegen der Aussichten von den höher gelegenen Stellen. Der Parkwächter fragte uns, wo wir herkommen. Wir antworteten:“Germany“. Also legte er seinen Ellenbogen auf den Türrahmen  und fing scheinbar einen Smalltalk an. Irgendwas mit „Feierabend“ und wir dachten er meint „Ferien“ also „Holidays“. Wir erklärten brav, wir seine deutschen "Tourist", er blieb jedoch hartnäckig bei "Feierabend".  Wie sich herausstellte, meinte er „Firearms“, also ob wir Waffen dabei haben. Als wir verneinten, fragte er, ob es stimmt dass man in Deutschland ohne Erlaubnis niemand, außer Polizisten,  Waffen tragen darf. Als wir zustimmten, meinte er: „was für ein ungewöhnliches Land, ich liebe es, es muss sehr friedlich sein dort.“

 

Nachmittags haben wir noch die riesige Farm erkundet. Es gibt viele Wanderwege die alle zu einer kleine Chalet führen, wo scheinbar am Wochenende gut betuchte Jäger Kudus erlegen und sich dann damit ablichten lassen. Das Chalet war auf jeden Fall weit im voraus ausgebucht. Die Wirtin erzählt uns noch von den Problemen ihrer Mitarbeiter. Weil sie für die Weißen arbeiten, können sie sich bei ihren Landsleuten nicht blicken lassen. „The will kill them“. O-Ton. „But we trust him“. Alles läuft also noch nicht so rund, seit der Abschaffung der Apartheit.

 

 

Abends ging es in`s Pub an der Ecke, von erhöhter Terasse kann man auf Zebras und Giraffen blicken, die direkt daneben einen Futtertrog haben. Die Steaks waren sogar einen Tick besser.

 

12.11.2014

Wir wollten nach Tazeene, weil uns das die Charlet`, die Großmutter aus dem Guesthouse Boschfontaine` empfohlen hatte. Bei der Ankunft war es dann wenig einladend und wir hatten noch Zeit um die restlichen Kilometer bis Phalaborwa  zu fahren. Dort ging`s ins Elephant Walk. Die Zimmer waren kleine Ferienwohnungen und das Abendessen im Buffalos Steakhouse war klasse. Unsere Bedienung zog eine ziemliche Pflunze, als er uns das Restgeld bringen sollte. Erst als er 50 Rand bekam, waren wir wieder Freunde. Er war Burusia-Fan, hatte aber keine Ahnung was er sonst noch mit Deutschland verbinden könnte. Als ihm Karlheinz die Automarken von dort aufzählte, fragte er verwundert: "realy? All this brands are from Germany?"

Als Empfehlung des Hauses gab es mal Straußenfleisch.

 

13.11.2014

Nach dem Einkauf und Tanken ging`s gleich in den Krüger-NP und in aller Früh Richtung Letaba Camp, wo wir Frühstücken wollten. Gleich ein paar Km nach dem Eingang stand ein Leopard auf der Straße und verrichtete sein Geschäft. Direkt neben unserem Auto markierte er noch ein bisschen, kroch dann in ein Kanalrohr und wieder raus. Sichtlich entspannt trabte dann in die Büsche. Ein "guidet Trip" mit "erfahrenen Rangern" hatte sich also schon erledigt. Unterwegs stand so viel Wild, dass wir abends grade noch Rechtzeitig in unser Satelite Camp Balule kamen. Bei gefühlten 40 Grad hatten wir Rundhütten ohne Klima, also eine "Sauna mit Bettzeug". Dann noch das Fliegengitter über dem Bett und fertig ist die Jakuza. Das Camp selber ist ganz lauschig, wobei Camper und Hüttenbewohner durch einen Zaun getrennt sind. In einer separaten, affensicheren  Hütte gibt es Gefriertruhen.

 Neben uns hatten zwei Südafrikaner Palettenholz für ihren Grill aufgelegt. Im Feuerschein standen die Hyänen und warteten auf die Reste vom Grill. Entgegen aller Warnungen schmissen die völlig betrunkenen Jungs ständig Fleisch über den Zaun. Nachst gab es dann eine Tiergeräuschkulisse vom Feinsten, allerdings nicht aus der Natur sondern von einem der beiden Drunkenguys. Er brüllte ständig wie ein Löwe, dazwischen schnarchte er und dann ging es wieder weiter mit Bullenblöcken und Selbstgesprächen - ein Alptraum. Er muss Mission Impossible I-III durchlebt haben. Zusätzlich schwüle 35 Grad.

Glücklicherweise kam nachts ein Regentief und die Hütte kühlte ab, so dass in der Früh endlich Schlafen möglich war.

 

14.11.2014

Fuhren heute den südlichen Bereich zwischen Balule und Satara ab. Tolle Ausblicke auf den Fluss und jede Menge Flusspferde. Wenn man immer wieder hält und Tiere beobachtet, sollt man sich nicht mehr als 100km am Tag vornehmen.

 

15.11.2014

Waren wieder auf Pirsch, diesmal etwas weniger auf der Hatz. Immer wieder schöne Stellen entlang der Flüsse, mit tollen Tierbegegnungen. Ganz zum Schluss fuhren wir ungewollt 2x mitten in Elefantenherden und wissen nun warum die Elefanten all die vielen Äste von den Büschen reißen. Sie fressen scheinbar am liebsten deren Rinde. Deswegen sieht die Gegend auch ziemlich verwüstet aus.

Abends gab`s mächtige T-Bones und eine "günstige" Fleischart, die wir keinem Tier zuordnen konnten. Geschmeckt hat sie.

 

16.11.2014

Ruhetag im Olifants Camp. Tolle Hütten, nicht ganz billig. Es regnete und ein Tag ohne Auto tat ganz gut. Die Kühlschränke sind vergittert, weil Affen sie sonst ausräumen, was bei einem Nachbarhaus passierte.  Das Braai am Abend war wieder toll.

 

15.11.2014

Die Fahrt durch den südlichen Krüger Park brachte etwas mehr Grün. Dank des ersten Regens begann auch schon das Gras zu sprießen. Wir sahen wieder viele Tiere und vor allem zwei Nashörner.

 

16.11.2014

Weiter ging`s nach Graskop, wo wir in der erstbesten Pancake-Kneipe schnell per WLAN eine Unterkunft im Ort buchten. Die Zimmer nannten  sich Cottages und entsprachen einer voll ausgestatteten Ferienwohnung. Für 33 Euro ein echtes Schnäppchen. Leider regnete es. Die Nachrichten aus der Heimat klangen auch nicht gut. Alle Quellen zuhause schrieben uns per Email es würde die nächsten Tagen im Bereich Blyderivercanyon regnen. Was also machen? Wir wollte ja eigentlich eine Wanderung einlegen. Es setzte der Herdentrieb ein und die Tour Richtung Kosy Bay wurde weiter ausgearbeitet.

 

17.11.2014

Von Graskop auf der Panoramaroute ging es zu den diversen Aussichtspunkten am Blyderivercanyon. Am God`s Windows hatten wir noch Pech und dichten Nebel. Doch dann riss der Himmel auf und wir hatten Traumwetter den ganzen Tag. Abends ging es nach Nelspruit. Hauptsächlich auch deswegen, weil wir unsere verlorenen Fahrzeugpapiere und  die Versicherungsbescheinigung für Lesotho wieder beschaffen mussten.

Leider haben wir an den Aussichtspunkten keine Holzschnitzereien gekauft. Wir sollten es bereuen, denn es gab niergendwo schönere. Meistens genauer gesagt gar keine.

Erst im Flughafen in Jo-Burg gab es wieder schöne Schnitzerein.

 

 Im Sunset Manor hatten wir eine schöne Ferienwohnung mit einem Bad außerhalb des Hauses, welche in den dort liegenden Felsen integriert war. Nachdem Karlheinz und Irmi drei Flughäfen angefahren hatten, fand sich auch endlich den Richtigen, wo Thrifties eine Filiale betrieb um die Dokumente wieder auszustellen. Der Schalter hatte schon geschlossen, aber der Angestellte machte sich trotzdem noch viel Mühe. Karlheinz traute sich fast nicht zu fragen, dass nicht nur die verlorenen Papiere zu ersetzen wären sondern auch noch zusätzliche für Swaziland gebraucht werden würden. Der kam ganz schön in`s Schwitzen.

 

18.11.2014

Von Nelspruit fuhren wir auf der direkten Route nach Swasiland und überquerten auf einer Schotterpiste die ersten Meter nach Swasiland hinein. Die Strecke hoch ist traumhaft. Wir benutzten einen ganz kleinen Grenzübergang, der eigentlich nur zu einer alten Miene geht, aber mittlerweile als geologischer Lehrpfad ausgebaut ist.

 Der Grenzer war sehr nett und erklärte uns gleich, was es in Swasiland alles auf der Route zum Anschauen gibt. Für die Einreise mussten wir dann noch unsere Kameras und Laptops deklarieren. Bei den notierten Preisen für die Geräte dürften die Grenzbeamten abends Alpträume bekommen haben. Wir waren an diesem Grenzübergang scheinbar die einzigen Einreisenden. "Real quiet" wie ihn der Grenzbeamte nannte. Am Parkplatz stand ein Typ in Fleecejacke und wir fragten uns was der denn dauernd an unserer Scheibe wollte. Langsam wurde er lästig, da er nach Zigaretten zu fragen schien. Wir wollten einfach losfahren und ließen die Scheibe oben. Wie sich herausstellte, war es aber der Schrankenwärter und er wollte nur die Kopie von der Einreisegebühr i.H.V. 50 R. Alle lachten, als sich dies herausstellte.

 

19.11.2014

Sind auf`s grade Wohl nach Swasi eingereist, weil per Internet nichts zu buchen war. Unser Weg führte uns nach Ezulwini, eine echte Perle, wie sich herausstellte. Wir bekamen zwei Strohhütten mit Dusche und WC für 50 Euro die Nacht. Ein Schnäppchen im Verhältnis zum Krüger. Die zwei Mädels an der Rezeption hörten aus einem Kofferradio  leicht säuselnde Musik. Sie schwingten beide hin und her und sangen leise mit, während sie uns eigentlich den Park erklärten. „Das ist der Rhythmus wo man mit muss“.

 

 Abends beim Braai wurden dann die Gebräuche und Sitten zwischen Deutschland und Swasi ausgetauscht. Der Guide wollte uns überzeugen mit Holz zu grillen. Er konnte es gar nicht fassen, dass die Deutschen immer Holzkohle (Charcoal) verwenden. Dabei nehmen wir daheim ja auch Holz. Aber erkläre das mal !

 

Warzenschweine, Zebras und Antilopen trabten am Grillplatz vorbei und die Sonne ging über dem Pool unter, traumhaft!

 

 

20.11.2014

Waren Wandern im NP Ezulwini. Zunächst auf dem Hippotrail, welcher über sanfte Wiesen durch kleine Herden von Zebras und Kudus führt. Ein tolles Erlebnis, ohne Zaun und zu Fuß an den Tieren vorbei laufen zu können. Danach ging es den Summit Trail hinauf, und zum Schluß den Mochabane-Trail. Ein wirklicher Traum! Entlang von riesigen Felskugeln und teilweise in die glatte Felswand montierte Steige führen einen hoch zwischen baumartigen Sokullenten und Farnen. Es zog zwar ein Gewitter auf, aber die Szenerie dadurch  noch traumhafter.

Zurück am Camp bauten wir unsere Zelte auf, weil für heute die Hütten ausgebucht waren. Unser persönlicher Guide, Doktor MABUZA, ein junger Mann aus Swazi kümmerte sich wieder um  ein bisschen Smalltalk. Er wohnt das ganze Jahr im Lager und hofft eines Tages auf genügend Geld um sich 2-3 Kühe für eine zweite Frau leisten zu können. Wobei er bemerkte, dass nicht nur der Kaufpreis recht hoch ist, sondern auch der Unterhalt einer Frau. Diese wollten nämlich ein schönes Haus und ständig Kleidung. Wenn man bedenkt, dass ein Ziegelstein 10 R kostet ist ein Haus für die zweite Frau also nahezu unerschwinglich. Wenn er aber mal richtig reich ist, leistet er sich die zweite Frau. Richtig reich kann man aber nur werden wenn man in`s Ausland geht, wo Dollar verdient werden. Als er unseren Kocher sah, kam er richtig ins Schwärmen. Er bat uns einen solchen auch von Europa aus zu schicken. Er würde dies auch bezahlen. Zuhause kochte man schließlich noch mit Dung und Petroleum und dies sei sehr mühsam. Wir tauschten also Adressen aus und vereinbarten ihm einen Kocher zu schicken. (Nachtrag:  Kocher ist unterwegs)

 

Die Steaks am Braai waren wieder traumhaft und ein toller Tag endete.

 

21.11.2014

Ezulwini bis Sodwana Bay

Die Strecke führte durch viel zersiedeltes Land. Hin und wieder schöne Rondavelhütten und Hütten die aus mit Steinen gefüllte Holzgestellen bestehen. Man sieht viel ärmliche Verhältnisse. Die Verkaufsstände sind sehr fotogen. Ein Muss ist die Strecke aber nicht. Mit unserem Fahrzeug eher eine Strapaze.

Abends am Pazifik angekommen, sind wir noch im Dunkeln zum Strand gelaufen. Gar nicht so leicht in einem Labyrinth aus Wegen in einem Mangrovenwald. Der Wärter an der Lodge die eigentlich Privatland war hat uns parken lassen und den Weg gezeigt.

 

22.11.2014

Sodwana Bay

Spaziergang am Strand , der Campingplatz des Nationalparks ist schön gelegen und es waren nahezu keine Camper am Platz.  Für Baden zu windig. Sonnenbrand an den Füßen 2. Grad. Die Bar des nahegelegenen Tauchclubs hat gute Getränke und Snacks. Die Muschelsuppe ist sehr zu empfehlen. Die Tauchschulen bringen wie im Schichtdienst ihre Kunden rauf auf`s Meer – zweimal täglich Schichtwechsel. Aber alle Zurückkommenden waren begeistert von den Riffen.

 

 

23.11.2014

Sodwana Bay

Ein recht ereignisloser Tag zwischen Bar und Zelt, der  durch das gute Seafood am Abend gerettet wurde. Karlheinz war Tauchen in den Riffs vor der Bucht. Jeden Morgen bewegen sich hier etliche Traktoren mit Booten und Anhängern voller Tauchern von den Tauchlodges zum Strand. Der Nationalpark ähnelt eher einem Truppenübungsplatz mit viel Sandpisten, als einem Schutzgebiet für Mangrovenwälder. Die einzelnen Stellplätze sind aber sehr schön, mit schattigen Bäumen.  An Tieren gibt es Vögel, ein paar kleine Antilopenarten und jede Menge Affen, die richtig lästig werden können. Sie sitzen in den Bäumen und springen im richtigen Moment  herunter um sich wahllos etwas aus dem Auto oder vom Tisch zu schnappen. In unserem Kofferraum saß auch plötzlich einer und erbeutete Teile unserer Brötchen. Nachts versuchen sie sogar in die Zelte zu kommen.

Leider kann man den Park nur mit dem Permit verlassen, und dies hatte Karlheinz zum Tauchen mitgenommen. Unser Radius verkleinerte sich also weiter und der Wanderweg zum See war auch hinter dem ersten Checkpoint gelegen, so dass wir uns nicht trennen konnten um diesen vielleicht zu laufen.

 

24.11.2014

Sodwana Bay bis Pietermaritzburg

Eine anfangs noch sehr schöne Strecke, solange sie zum Nationalpark gehört. Dann kilometerlang nur Eukalyptus- und Teakplantagen in Reih und Glied. Dazwischen sieht man die abgebrannten Baumstümpfe des niedergebrannten natürlichen Waldbestandes. Ab Durban wird es dann eine urbane Wüste aus Blechhütten und Villengegenden im Wechsel. Dank des schönen Wetter nett anzusehen, aber im Auto trotzdem dröge.

Wir fuhren leider mangels genauer Ortskenntnisse an den Valley of 1000 Hills vorbei und quartierten uns in einem Reservat Howick (Stausee) ein und nahmen jeweils eine "rustic Cabin". Diese entpuppte sich als 3x5m Hütte mit Küchenzeile in Saisonarbeiter-Ausführung, aber billig: 400R pro Nacht. Dann zog ein heftiges Gewitter mit Hagel auf und an den Holzwänden rinnte das Wasser herunter. Echt  rustikal also.

 Ein Tag zum Streichen. Gerettet wurde der Abend nur durch den guten Shiraz aus dem Restaurant am Reservatcampingplatz. Das Restaurant ist sehr zu empfehlen. Vorher waren wir im KFC weil es scheinbar keine andere Gaststätte gab. Drinnen der Kulturschock: die Musik (Dancefloor) dröhend laut und die Gäste fingen sofort das Tanzen an, als sie den Giegertempel betraten. Afrika!

 

 

25.11.2014

Wir fuhren nach Underberg um unsere  Wanderung auf dem Giants Cup Trail zu organisieren. Aber allzu viel Infrastruktur für den Trail schien es nicht zu geben. Die Dame in der Information kannte den in unserem Reiseführer genannten Veranstalter gar nicht. Direkt vor ihr lag dessen Prospekt. Also riefen wir ihn an. Dieser konnte sich daran erinnern, dass es einen Shuttle- und Übernachtungsservice für den Giants Cup Trail gibt. Leider hatte er aber grade dessen Rufnummer nicht parat. Seinen Namen wollte er innerhalb der nächsten zwei Stunden nachsehen. Wir gingen also noch etwas durch den Ort und wurden von Geschäft zu Geschäft geschickt. Jeweils das gegenüberliegende Geschäft sollte die beste Adresse am Platz für unsere Wanderung sein. Tatsächlich kannte sich jedoch niemand aus und so schien es als ob wir unsere Wanderung ganz traditionell in 5 Tagen von Sani-Hotel nach Bushman`s Neck laufen müssten. Das Laufen war ja nicht unser Problem, wir wollten uns nur die Übernachtungen in überfüllten Berghütten sparen.

 

Abend`s gab`s dann noch einmal ein tolles Braai mit einem 40x50cm Lonesteak  und die Rucksäcke wurden gepackt.

 

Plötzlich schlug etwas auf dem Dach ein. Scheinbar ein paar Affen die auf dem Dach saßen. Dann mehr Einschläge. Dann eine MG-Salve. Deckung! Die Welt ging unter. Innerhalb von Sekunden war der grüne Garten weiß und voller Eis. Die Kugeln waren ca. 3-4cm groß und entlaubten die Büsche ringsum. Wir machten uns unsere Gedanken für die nächsten Tage: „ das kann ja heiter werden“.

 

26.11.2014

Endlich los. Endlich Wandern in den Drakensbergen. Von unserer Sani Lodge aus liefen wir zunächst gleich hinter unserer Hütte den Berg hinauf. Nach ca. 3 km täuschte uns das Navi und wir liefen zwar in die richtige Richtung aber parallel zum eigentlichen Weg. Diesen galt es zu finden. Wir sind dann ca.200 Höhenmeter querfeldein die Wiese hoch um endlich den Einstieg zu finden. Als wir laut Navi schon direkt drauf standen, konnte man den Weg nicht mal richtig erkennen. Der wichtigste Wanderweg Südafrikas, auf dem angeblich ganze Schulklassen laufen,  ist im Gras kaum zu sehen und meist nur  eine ca. 30 cm breit ausgetretene Spur zwischen den Grasbüscheln. Wenn man aber mal "in der Spur" ist, kann man sich kaum noch verlaufen. Hat man allerdings ein Gefühl für den Weg entwickelt ist er traumhaft schön und leicht zu laufen.

 

 

Der erste Anlaufpunkt war Pholela Hut (13,3km), wo wir uns beim Ranger meldeten. Wir waren nach seinen Aufzeichnungen die einzigen auf der Strecke. Nur 2 Leute liefen noch ein Teilstück. Was für ein Glück. So hatten wir die 30-Mann-Hütten für uns alleine. Nicht ganz, ein ca. 85 jähriger Südafrikaner verbrachte in der Hütte seine goldenen Tage bei viel Wein und einigen Spaziergängen hinunter zum Fluß. Er kam aus Durban und fährt jedes Jahr zu dieser, besten Jahreszeit hier hoch. Uns wunderte nur, dass niemand anderes diese tolle Jahreszeit nutzte. Tagsüber herrliches Kaiserwetter mit Schäfchenwolken und abends heftige Gewitter die aber auch irgendwie toll waren. Einziges Manko dieser Hütte waren die total heruntergekommenen Matratzen, bei denen wir uns nicht trauten, mit offenem Schlafsack zu schlafen. Der Überzug war aus Plastik und viele Matrazen waren aufgeschnitten.  Dementsprechend verlief die Nacht, eingemümmelt im Schlafsack, bloß nichts berühren.

 

27.11.2014

Wanderung zur Mzimkulwana Hut,   9km

Die Strecke ist atemberaubend schön. Wir trafen keine Menschenseele. Ab und zu ein paar Paviane. Am Morgen bekamen die Matratzen in der Pholeba Hut einen neuen Bezug und wir waren gespannt auf die nächsten Matratzen. Aber: es gab keine. Wir mussten auf Spanplatten schlafen, die schon leichten Mäusefraß hatten. Dementsprechend roch es auch. Obwohl die Hütte sehr schön ist und die Lage traumhaft also eine Altraumnacht. Also mussten wir den gesamten Wein den ich mitgeschleppt hatte am heutigen Abend trinken um zumindest einigermaßen schlafen zu können. Bei Karlheinz gab es noch nächtlichen Besuch von einem Hamster in seiner Toastbrottüte. Aber so wie er es auch bei Slowaken handhabt, die versuchen ihn sein Zelt einzubrechen, flog der Hamster hochkant raus.

 

28.11.2014

Wanderung zur Windhoek Hut,   12,2 km

Das Wetter war wieder traumhaft mit leichtem Frühnebel und dann strahlendem Sonnenschein. Allerdings wurden die Beine vom Gewicht langsam kürzer und das Becken langsam steifer. 20 Kilo sind 20 Kilo.

 Kurz bevor man auf die Windhoek Hut trifft steht ein Straßenschild mit dem Hinweis auf ein Restaurant. Leider nicht auf dem direktem Weg, wie weit der Umweg gewesen wäre, sah man auch nicht, was zu einem kleinen moralischen Tief führte. Die Hütten waren sehr schön, zwar mit dünnen Matratzen, aber man konnte zwei oder drei aufeinander legen um wie die Prinzessin auf der Erbse gut zu schlafen. Abends gab`s dann das erste Mal keinen Wein und kein Bier und lange Gesichter. Am Roibushtee konnte sich der gemeine Franke auch nicht recht begeistern. Dank 12 km in den Beinen schliefen alle gut. Diese Hütten hatten übrigens Vorhängeschlösser, deren Kombination man am Beginn der Tour vom Ranger erhält.

Daher sind die Hütten auch sauber, das Wasser trotzdem natürlich kalt. 

 

29.11.2014

Wanderung zur Swiman Hut,   12, 8km

Die Strecke war traumhaft hoch zu Garden Castle, wo man direkt unterhalb der Felsabbrüche läuft. Hütte ist toll ausgestattet und wir nutzten den offenen Kamin.  Der angebliche, kleine Laden (1km) beim Rangerbüro existierte nicht. Die Rangerin lehnte mit dem Gesicht zur Wand in der typischen Zulu-Haltung (ich falle gleich vom Stuhl) und wollte weder wissen ob wir registriert sind, noch sonstige, angeblich notwendige Eintragungen vornehmen. Also liefen wir den unnötigen Kilometer von dort auch wieder zurück. Da 2km entfernt noch ein Hotel sein sollte machten sich unsere Mädels auf um dort Hopfenkaltschalen zu holen.

 

 

30.11.2014

Wanderung nach Bushman`s Neck, 12km

Die Strecke dürfte vom Verlauf her atemberaubend sein, da man an fast senkrechten Hängen über tiefen Schluchten läuft und an einigen Stellen direkt über die Abbruchkanten in die Tiefe blicken kann. Man kommt auf 2100 m doch wir hatten Pech mit dem Wetter und die Wolken hingen genau bei 2000 m so dass wir lange im Nebel liefen. In der grandios gelegenen Felsenhöhle sahen wir die ca. 4000 Jahre alten Felszeichnungen der San, weshalb dieser Teil der Drakensberge zum Weltkulturerbe erklärt wurde. Man muss allerdings schon genau hinsehen.

 Erstmals bekamen wir es mit dem Problem des nassen Grases zu tun, was uns bisher erspart geblieben war. Mangels Sonne trocknete das Gras nicht und wir hatten binnen einer Stunde alle nasse Schuhe und nasse Hosen. Aber es war nicht kalt und wir liefen gut gelaunt in Bushman`s Neck ein, welches außer einer Polizeistation und einem Cafe mit Laden nichts bietet. Dort warteten wir auf unseren Shuttle Service Matheuw Wiggill, der uns mit seinem Landrover die 60km zurück brachte. Er war in Lesotho geboren und schwärmte von dem Land, welches ja unser Ziel für den nächsten Tag war.

Abends ging es dann noch in`s Underberg Menor zwischen Himeville und der Sanilodge, wo man auf gehobenem Niveau essen konnte. Sonst hatte am Sonntag nämlich alles in der Umgebung geschlossen. Zu empfehlen sind die Lamkäulen.(Lampshanks). Bei warmen Wetter kann man draußen sitzen und den traumhaften Blick auf die Berge genießen.

 

01.12.2014

Fahrt den Sani Pass hoch nach Lesotho.

Eine Traumstrecke und - man braucht tatsächlich einen Allrad, wir nutzten das erste Mal sogar unsere Untersetzung, nachdem wir endlich herausgefunden hatten wie man sie einlegt. Wir waren das einzige Fahrzeug auf der Strecke bis kurz vor der Grenze zu Lesotho, weshalb unser Grenzbeamter auf der südafrikanischen Seite auch noch schlief als wir an der Scheibe klopften. Wir hatten ihn in seinem dunklen Kämmerchen hinter der Scheibe gar nicht gesehen und gedacht, es wäre niemand da. Die Einreise in Lesotho ist auch nur Formsache gewesen. Für das Auto waren 30R Straßenbenutzungsgebühr (bei uns zuhause ein Unwort) fällig gewesen. Die Straßenbenutzungsgebühr wurde dann auch ordenlich eingesetzt. Die gesamte Strecke in den Norden war eine einzige Baustelle in chinesicher Hand. Brücken und Böschungen wurden angelegt und die Straße verbreitert, dass wir uns die Augen rieben. Für was? Schließlich standen wir nach 40km hinter einer  Art Teermaschine, die jedoch Mineralbeton auftrug und es ging nicht mehr weiter. Vor der Maschine standen ca. 30 Laster mit Mineralbeton und die Maschine zu füttern und es hätte wahrscheinlich den gesamten Tag gedauert, bis die Maschine mal Platz macht für den Verkehr. Es gab zwar ein Hinweisshild ,dass die Strecke saniert und teilweise gesperrt wird, leider aber ohne Datum. Wir konnten uns mit unserem Kriechgang rechts an der Maschine vorbei mogeln. Nicht ganz ungefährlich, weil wir dazu die Böschung benutzen mussten. Aber: Vorsprung durch Technik. Da schaute der Chinesische Vorarbeiter, manch einer fluchte auch.

 

Also ging es weiter durch endloses Hochland. Tolle Aussichten und immer wieder kleine Streusiedlungen, alle noch im schönen traditionellen Baustiel. Die Hirten trieben ihr Vieh  hinunter und waren natürlich Geschäftstüchtig wenn man sie fotografieren wollte. Aber keinesfalls aufdringlich oder unverschämt.

 

Unterwegs haben wir dann auch eine kleine Gaststätte gefunden, wo man essen konnte ohne Zweifel an der Genießbarkeit haben zu müssen.

 Imbissbuden oder Food to go, hatten wir nämlich vergeblich gesucht. Meist saßen strickende Mädels in einer Bleckhütte und der Topf kochte. Doch was zu verkaufen war, blieb immer rätselhaft.

 Die fesche Dame in „Monopulas Catering“  bereitete uns eine Art Reisbruch mit Gemüse und Lamm zu. Die Grand Madame am Nebentisch verpasste nicht die Gelegenheit sich vorzustellen und uns ihre Freundschaft anzubieten, natürlich nicht ohne die Telefonnummer für Deutschland zu erfragen, falls sie mal Hilfe brauchte. Wir vereinbarten ihr die Bilder zu schicken. (Nachtrag: Bilder sind unterwegs).

 

 

02.12.2014

Fahrt durch Lesotho.

Die endlosen Schluchten sind grandios. Doch "everything you want" fanden wir nicht. Statt der Ortschaften mit allem was das Herz begehrt, wie es uns Matheuw versprochen hatte, gab es eigentlich nichts weswegen man anhalten sollte. Die endlose Baustelle nervte eh ein wenig. Größere Ortschaften waren nicht gerade einladend und so waren wir schneller wieder draußen als wir gedacht hatten. Der Grenzübergang war absolut problemlos. Draußen gleich eine ganz andere Welt und ein Cafe nach dem anderen, dass zum Rasten einlud. Wir fuhren bis in den Golden Gate Park um wieder ein bisschen wandern zu können. Der Abend in goldgelben Farben mit einem wunderschön aufziehenden Gewitter brachte dann noch die perfekten Farben der Sandsteinfelsen hervor. Wir nahmen uns ein 4-Personen Rondavel wobei wir beide im Dach unter dem Bast schliefen. Für 90 Euro auch kein billiger Spaß. Aber zu viert geht es dann doch. Außerdem hat man eine kleine Terrasse mit Braai – toll.

 Nachts gab es ein Gewitter bei dem der Donner absolut grandios durch die Felswände hallte, Götterdämmerung pur.

 

03.12.2014

Sind einen der vielen Wanderwege gelaufen und haben, fast nebenbei Carlson entdeckt. Eine wunderschöne Kleinstadt mit Flair und tollen Galerien. Neben ein paar Masken für uns gab es richtig gut gebrautes Bier in der dortigen Brauereigaststätte. Unten an der Hauptstraße Richtung Harrissmith gibt es einen super Metzger der alles für einen perfekten Braai verkauft.

Abends haben wir noch einen Abstecher in eines der nahegelegenen Townships gemacht. Urige Figuren, teils sehr bedrückend, wenn man deren aussichtslose Lage bedenkt. Fotogen sind sie auf jeden Fall. Jeder versucht irgendwie über die Runden zu kommen und so gründet jeder zweite ein Carwash oder eine eigene Telefonzelle aus Wellblech.

 

04.12.2014

Unser letzter Park sollte der Royal Natal sein. Als wir auf der Anfahrt das perfekte Kaiserwetter sahen entschieden wir uns den Wanderweg auf der Rückseite des Parks hoch zum Sentinel zu fahren und den dortigen Wanderweg zu laufen. 12 km die zu den schönsten der ganzen Reise wurden. Bis auf 3100 m hoch über zwei abenteuerliche Leitern führt der Weg hoch zu den Tugelafalls an deren Abbruchkannte 948 m tief nach unten in den Abgrund blicken kann. Das ganze Amphitheater lag uns zu Füßen - traumhafte Fernsicht. Die berüchtigte Leiter war harmlos, wobei die linke etwas neuer und weniger wackelig zu sein schien. Die Beschreibung in den Reiseführern war wieder etwas schwammig. Denn sie schwankten zwischen 2 Stunden, 2 Tagen und 12 km. Letztendlich könnte man hier oben übernachten und noch zum Mount aux Sources laufen. Meines Erachtens auf jeden Fall lohnend.  Abends war es dann gar nicht so leicht etwas für die Nacht zu finden. Das Backpackers hatte nur verschiedene Zimmer und nur für eine Nacht etwas übrig. Eine Lodge Richtung Bergville war mit Geschäftskunden ausgebucht, was unter der Woche wohl üblich wäre. Also nahmen wir das Amphitheater Backpackers, was tolle Zimmer, eine super Bar und eine traumhafte Lage mit Blick auf das Gebirge bot. Eine gute Entscheidung. Für 8 Euro gab`s ein Menü mit drei Gängen.

 

05.12.2014

Sind in den  Royal Natal Nationalpark gefahren und haben den Wanderweg Gorge gemacht. 7Km oneway,  von den fünf entlang des zunächst breiten Flusstales verlaufen. Wenn man den Giants Cup Trail vielleicht nicht gelaufen ist, eine nette Strecke. Aber eigentlich toll wird es erst zum Schluss wenn sich die Schlucht schließt und zum Schluss nur noch 2-3 Meter breit ist.

Man kann durch diese tunels weiter laufen bis zum Fuß der Tugelafalls.

 Leider wären dies aber  mehr als 7 km wie der NP-Mitarbeiter schilderte. Nämlich genau die 22,5 km wie es im Wanderführer stand, über mehrere Kletterstrecken oder -ohne Schuhe- durch die Schlucht. Für beides fehlte uns leider die Zeit und insgesamt 14 km waren auch genug, so dass wir wieder zurück liefen. Auf dem Rückweg haben wir dann erstmals eine Protea-Blüte entdeckt.

 

Abends sind wir dann in Harrismith untergekommen, nachdem wir fast in jedem Guesthouse und jedem Bed and Breakfast gefragt hatten. Es hatten scheinbar die Ferien begonnen und alles war ausgebucht. Die Stimmung ging runter als nach 1 ½ Stunden immer noch nichts gefunden war, der Lonely Planet mal wieder ungenau war und zu viele Meinungen in einem Auto nach der richtigen Unterkunft suchten. . Wir fanden das Shady Pines Guest House und hatten dort fast die besten Zimmer der ganzen Reise.

Wie üblich zog ein Gewitter auf und wir flüchteten im letzten Moment in das Rocky Mountain Spur. Ein Fleischtempel vom feinsten, quasi ein American Dinner mit üppiger Speisekarte aus Burgern, Steaks and Fries. Es gab also die letzten Steaks  (bis 450 g) der Reise und alle waren wieder glücklich.

 

06.12.2014

Fahrt zurück nach Johannesburg. Die Autobahn ist gut ausgebaut und die Fahrt sehr entspannt.  Fast 300km nur Rinderweiden – da lebten sie also die Mr. and Mrs. T-Bone, die  Rump`s und die Porterhouse`s .

Man merkt dass bei 120km/ h niemand rast, keine Drängler - alles cool. Selbst auf 6-spurigen Streckenabschnitten in der Stadt geht es sehr entspannt zu, vom chaotischen  und rücksichtslosen Fahrverhalten ist nichts zu merken. Die von den Reiseführern verbreitete Angst ist also unangebracht.

Allerdings finden wir in Jo-burg keine Tankstelle. Als wir das bemerkten, waren wir aber schon im Parkhaus. Also erst wieder 20 Rand zahlen und raus. Direkt am Ausgang gab es eine spezielle Parkhaustankstelle für die Mietfahrzeuge.

 

Am Flughafen, sogar hinter der Sicherheitszone kann man noch toll afrikanisches Kunsthandwerk kaufen. Man spart sich die Diskussionen über die Gewichtsgrenzen und die Preise sind angemessen.

Zum Abschluss aß Karlheinz den besten Burger seines Lebens: ein 20 cm Exemplar – angemessen wie wir fanden, und dass im Flughafenrestaurant, welches wir schon aus den Nationalparks kannten.

 

Jetzt bleibt uns nur noch auf den nächsten Urlaub in Südafrika zu hoffen – vielleicht dann den westlichen Teil dieses tollen Landes. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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