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USA-Nordwest
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Die Tour ging von Spokane in Montana zur Pacific-Küste um die Olympic-Peninsula herum nach Seattle. Highlight hier die Vulkane Mt.Rainier und Mt. St. Helens und die San Juan Islands.


Der Nordwesten ist eine sehr ruhige Ecke und man fährt viel auf einsamen Waldstrecken. Unterwegs gibt es immer wieder kleinere Parks in denen man günstig Campen kann. 


Die Strecken um die Olympic Penisula auf dem Highway 1a ist eine wenig befahrene Traumstrecke mit dem Rad. Man fährt meist direkt am Pacific entlang. Die Campingplätze entlang der Küste sind allerdings  “wohnwagenverseucht". Dort stehen die Motorhomes bzw. RVs alle Richtung Sonnenuntergang und man hat als Radfahrer nur die weißen Kübel im Blick. 

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Die zwei schönsten Stellen entlang der Küste sind die Ruby Beach und die vorgelagerte Felsinsel La Push (seht Euch die Bilder an). An den Stränden herrscht Tsunamigefahr. Wir erlebten einen mit, allerdings nachts. Am nächsten Morgen war ein Teil der Insel La Push weggespült. Es sind überall Warnschilder aufgestellt.


Wer Zeit hat sollte unbedingt den Wonderlandtrail um den Mt.Rainier herum wandern.


Die San Juan Islands sind traumhaft. Hunderte kleiner Inseln zwischen dem Festland und der Halbinsel Olympic. Auf einigen wohnen Milionäre die es geschafft haben. Mit Glück kan man Orcas sehen. Die Strecken auf den Inseln erinnern etwas an Irland. Leider gibt es wenige Stellen an die man ans Wasser kommt, da die schönen Stellen meißt Privatland sind. 


Damals gab es einen heftigen Streit in der Presse zwischen Bewohnern einer der größten vorgelagerten Inseln von Seattle und einer Lobby aus Reichen, die den Fährbetrieb für die täglichen Pendler einstellen lassen wollten. Sie hatten sich an den Wellen gestört, die die Fähre produziert.USA SW 112


Seattle ist für eine amerikanische Stadt einigermaßen sehenswert. Die Lage am Meer und das vorgelagerte Gebirge der Olympic Penisula, die man am Meereshorizont sieht, sind eine tolle Kulisse.


Auf den Campingplätzen lernten wir einige der modernen Sklaven des grünen Gottes (Dollar) kennen. Sie wohnen in Zelten mit ihrem gesamten Hausstand und können sich keine Wohnung leisten. Die vielen Saisonarbeitern pilgern ihrer Erwerbstätigkeit hinterher. Sie arbeiten als Holzfäller oder auf Großbaustellen. Wenn der Auftrag erledigt ist geht es weiter mit dem Zelt. Wer es sich leisten kann macht das ganze mit seinem Motorhome (moderne Ausgabe des Planwagens). Es hat sich nicht viel geändert seit die ersten Siedler gen Westen zogen ;-))

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